Dienstag, 18. Oktober 2011

oktoberfest, 1, 2 suffa! :)

auf nach...

...zum oktoberfest!

-warn scherz (seitenhieb an die sachsen-anhalt-mädels)

ein derart kulturell eigenwilliges volksfest findet natürlich auch außerhalb deutschland statt. genauer: in der deutschen botschaft auf dem atatürk boulevard in ankara


hier ist das hauptgebäude im landhausstil -leider nur sehr schwierig zu erkennen. doch ein bisschen romantik vermittelt auch ein dunkles bild:)





doch los gings ersteinmal mit allerlei lebensnotwendigen vorbereitungen. wir madel trafen uns vorher um auch unsere haarpracht entsprechend auf vordermann zu bringen. komischerweise stellte sich das wesentlich unproblematischer dar, als zuvor erwartet.
ina, die kleine flechtprinzessin, hatte uns allesamt innerhalb kürzester zeit perfekt ausgestattet.


hier mein zauberhafter kranz, inklusive türkei-flagge.

der kontrast machts!




noch fix die bluse über und wir sind komplett






doch auch hierbei läuft nichts ohne kulinarisches zutun.
also aßen wir zum ersten mal ein pralinenschächtelchen voller turkish delight.


nicht jedermanns sache
-meine umso mehr:)
eine liebevolle komposition aus nüssen, gewälzt in allerlei geschmacksexplosionen auf gelaTINE-basis
ein traum
- und ganz schnell verputzt


so, und so viel zu einem weiblichen schlachtfeld...hmmm...wer hat eigtl das bier dort plaziert??^^

so, also auf gehts. eine gemütliche taxifahrt von 20minuten zu siebent rundete den vorbereitungsteil klaustrophobisch ab. schließlich entschieden wir uns doch zu gehen.

angekommen an der botschaft:
- kurzes gruppenfoto -


und weiter warten auf die sicherheitskontrolle, die sogar eine abtastung, inklusive gummihandschuhe, taschenkontrolle und metalldetektortest beinhaltete. sicher ist halt sicher

hier konnten wir uns auch bereits einen überblick über die türkisch-deutsche-oktoberfestkleiderordnung verschaffen

es waren durchaus einige türkisch aussehenden damen zu finden, die im dirndl gekleidet, ihren mann in kurzen lederhosen begleiteten

nichts von clash of culture
--> cultural dialogue :)
und wir mitten drin


um euch einen kurzen eindruck von der atmosphäre drinnen zu verschaffen, hier eine großraumaufnahme in richtung blasmusikkapelle.






unsere tischreihe war bunt gemischt. eigentlich fast ausschließlich junge leute, von jeder uni aus ankara war jemand dabei. auch viele türken, die sich in der deutschen feierkultur versuchten und ebenso ihre sprachkenntnisse aufbesserten


"berzel" und "händle"


leider wurde uns zunächst ein tisch direkt neben dem eingang zugeteilt, was meine stimmung kurzzeitig trübte


es stellte sicher aber raus, dass sich dieser platz am späteren abend noch bezahlt machen würde...




nachdem wir schon sämtliche töpfe mit obatzter vertilgt hatten, und auch die selbstgemachten brezeln immer weniger wurden, kam schlussendlich das richtige essen.
und jetzt haltet euch fest:
WÜRSTCHEN MIT SAUERKRAUT!!! 

...wer sagt, dass ihm sauerkraut fern der heimat nicht fehlen würde, lügt!


dazu gabs hähnchen nach türkischer art

nicht zu empfehlen!
sehr trocken und krosse haut kennen die hier auch nicht!

- bei mutti schmeckts halt doch am besten!

allerdings musste das viele essen anschließend auch in aller gründlichkeit verdaut werden, also
PROST! (oder Şerefe, wegen der kulturellen annäherung)
naja, verlust ist überall....
das anstoßen wurde nach und nach zu einer art wettbewerb, leider konnte ich  dabei zu anfang nicht mithalten.


ich fühlte mich wie die einzige deutsche, die kein bier mag:(


aber was solls, der gruppenzwang brachte mich dazu, zu fortgeschrittener stunde auf cola+bier umzusteigen. wahrscheinlich auch, weil mein glas beim anstoßen jedesmal schaden nahm^^




zu fortgeschrittener stunde änderten sich auch sowohl die musik als auch die stimmung massiv.
das rote pferd hat sich an diesem abend defintiv mehr als einmal umgekehrt...


...und wir auf den bänken auch (spätestens jetzt hat sicher der platz am luftigen eingang bezahlt gemacht!)

wobei sich herausstellte, das absatzstiefel wohl nicht die richtige wahl waren. irgendwie gings trotzdem und schön wars deswegen umso mehr

getanzt haben wir letztlich bis mitternacht, dann war schluss.
es folgte ein kurzer abstecher ins bypass zum austanzen und dann ab ins bett...dieses wurde auch in aller herrlichkeit den gesamten vormittag gehütet:



soviel dazu...



und die erkenntnis:

bier ist nach wie vor nichts für mich!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen